Unsere Chronik

Frühe Geschichte und Ursprünge (14.–18. Jahrhundert)

  • 1392: Das Anwesen wurde erstmals urkundlich als „Nollpuchel“ erwähnt.

  • Namensbedeutung: Der Name „Neubichl“ deutet darauf hin, dass zu den bereits bestehenden Anwesen am Högl eine neue Rodung hinzukam („Bichl“ = Hügel).

  • Lage und Bodenqualität: Neubichl galt als das am schwierigsten erreichbare Anwesen am Högl und verfügte nur über mäßige Bodenqualität. Es wird vermutet, dass es sich um den zuletzt gerodeten Hof am Berg handelte.

  • Rechtliche Verhältnisse: Das Anwesen war ein Erbrecht des Domkapitels Salzburg. Der Zehent wurde in Form von Getreide (Weizen, Korn und Haber) sowie Geld (1,41 fl) entrichtet.

  • Frühe Besitzer: Die Stammfamilie Stammel, später Gschwendtner, bewirtschaftete den Hof über mehrere Generationen hinweg. Dies ist ab etwa 1620 belegt.

19. Jahrhundert: Übergang zur Almwirtschaft

  • Besitzerwechsel: Im 19. Jahrhundert folgten Besitzer wie Wolfgang Gschwendtner, der das Anwesen 1809 übernahm, und Klara Lackner im Jahr 1854.

  • Wandel zur Almwirtschaft: 1861 erwarb der Bauer Herrenlechner aus Teisendorf das Anwesen und nutzte es fortan ausschließlich als Alm beziehungsweise Viehweide.

  • Erste Bewirtung: Laut Akten der Gemeinde Högl bestand seit 1876 eine Almwirtschaft mit Bewirtung.

  • Freizeitnutzung: 1891 wurde ein Gesuch eingereicht, auf Neubichl ein Scheibenschießen zu veranstalten.

20. Jahrhundert: Vom Ausflugsziel zum Kinderhotel

  • Frühes 20. Jahrhundert: Das Almgelände diente weiterhin als Viehweide, bot jedoch während der Sommermonate eine einfache Bewirtung für Wanderer.

  • 1939: Ludwig Schreyer erwarb die Alm für 60.000 DM.

  • 17. Dezember 1978: Die alte Neubichler Alm wurde durch einen Großbrand vollständig zerstört.

  • 1982: Die Neueröffnung erfolgte als Berg- und Sporthotel mit 60 Betten. Die Anlage bestand aus dem Haupthaus, dem Lärchenhaus sowie einer kleinen Landwirtschaft.

  • 1989: Die Idee eines Kinderhotels entstand, und der große Spielplatz wurde errichtet.

  • 1998: Das Haus trat den „Original Kinderhotels Europa“ bei und wurde mit vier Smileys ausgezeichnet.

  • Konzept: Der Schwerpunkt lag auf Kinderbetreuung, Reitangeboten, Schwimmmöglichkeiten sowie einer Beauty-Farm für die Eltern.

Jüngste Entwicklungen (21. Jahrhundert)

  • Ökologie: Es wurde ein Permakulturgarten („Sonnenalmgarten“) mit Kräuterspirale und Tipi-Gewächshäusern angelegt.

  • 2022: Dr. Bartl Wimmer übernahm das Anwesen.

  • Sommer 2022: Der Gastronomiebetrieb (Berggasthof) wurde wiedereröffnet.

  • Sommer 2024: Der Hotelbetrieb wurde wieder aufgenommen.

  • Zukunft: Das Hotel soll umgebaut werden. Zum aktuellen Zeitpunkt (Anfang 2026) liegen jedoch noch keine konkreten Planungen vor.